Gewächshaus-Stegplatten aus Polycarbonat sind die bruchsichere Verglasung zum Nachrüsten und Ersetzen: Doppelstegplatten bündeln viel Licht mit guter Dämmung und lassen sich leicht zuschneiden. Wer sein Gewächshaus verglasen, umrüsten oder blinde Scheiben tauschen will, findet hier die praktische Lösung.
Gewächshaus-Stegplatten im Detail
Stegplatten (Hohlkammerplatten) bestehen aus Polycarbonat mit inneren Stegen, die kleine Luftkammern bilden. Diese Kammern machen die Platte stabil, leicht und dämmend zugleich: Anders als Einfachglas hält eine Doppel- oder Mehrfachstegplatte die Wärme besser im Gewächshaus. Gängig sind Stärken von 4, 6, 10 und 16 mm — je dicker, desto besser die Dämmung, desto geringer aber die Lichtdurchlässigkeit.
Der große Vorteil gegenüber Glas ist die Bruchsicherheit: Polycarbonat splittert nicht und ist deutlich leichter. Das macht Stegplatten ideal zum Nachrüsten älterer Gewächshäuser, zum Ersetzen zerbrochener oder blind gewordener Scheiben und für Standorte mit Kindern oder Hagelrisiko. Die Platten lassen sich mit einfachem Werkzeug zuschneiden und einsetzen.
Zwei Dinge sind bei der Montage wichtig: Die UV-geschützte Seite (meist markiert) muss nach außen zeigen, sonst vergilbt die Platte schneller. Und die offenen Kammern an den Kanten sollten mit geeignetem Band abgeklebt werden, damit kein Schmutz oder Wasser eindringt. Rexin und der Baustoffhandel führen passende Platten; der Preis wird meist pro Quadratmeter angegeben (Stand 06/2026, ohne Gewähr).
Einschätzung auf einen Blick
Bewertung nach grünklar-Methodik (1–5). Preis-Richtwert 10–40 € je nach Größe/Material, Stand: 06/2026, ohne Gewähr.
Das spricht dafür
- Bruchsicher und leicht — sichere Alternative zu Glas, auch bei Hagel
- Doppel- bzw. Hohlkammerplatten dämmen dank Luftkammern besser als Einfachglas
- Ideal zum Nachrüsten oder Ersetzen defekter/blinder Scheiben
- Einfach zuzuschneiden und zu montieren
Das ist zu bedenken
- Weniger glasklar als echtes Glas — Hohlkammer streut das Licht
- Die UV-geschützte Seite muss nach außen zeigen (sonst schnelleres Vergilben)
- Kann über sehr lange Zeit vergilben oder verkratzen
Wer selbst bauen möchte, findet Grundlagen im Ratgeber Gewächshaus selber bauen. Alle Typen und Marken zeigt die Gewächshaus-Übersicht.
Häufige Fragen zu Gewächshaus-Stegplatten
Welche Stärke sollten Gewächshaus-Stegplatten haben?
Für die meisten Hausgärten sind 6 mm ein guter Kompromiss aus Dämmung, Stabilität und Lichtdurchlässigkeit. 4 mm sind leicht und günstig, 10–16 mm dämmen besser (Winterbetrieb), lassen aber weniger Licht durch. Die Wahl hängt von Nutzung und Klima ab.
Kann ich Glas durch Stegplatten ersetzen?
Oft ja, wenn die Rahmenprofile passende Plattenstärken aufnehmen. Stegplatten sind leichter und bruchsicher — praktisch für den Austausch zerbrochener oder blinder Scheiben. Im Zweifel die Nutbreite des Profils prüfen und passende Platten wählen.
Welche Seite der Stegplatte kommt nach außen?
Die UV-geschützte Seite (meist mit einer Schutzfolie oder Beschriftung gekennzeichnet) muss nach außen zur Sonne zeigen. Falsch herum montiert vergilbt und verspröder die Platte deutlich schneller.
Allgemeine Information, keine verbindliche Kauf- oder Bauberatung. Preise und Daten sind Richtwerte je nach Größe und Material. Stand: 06/2026, ohne Gewähr.
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