Vordach für die Haustür: Material, Preise & Vergleich

Ein Vordach ist die kleinste Baumaßnahme mit dem größten Alltagsnutzen: Es hält beim Aufschließen trocken, schützt Haustür und Beschläge vor Nässe und macht den Eingang einladender. Hier findest du alle Bauarten — Glas, Holz, Aluminium, mit Seitenteil und freitragend — mit Preisen, den richtigen Maßen und dem, worauf es bei der Wandmontage ankommt.

Christoph Ballmer Erstellt und geprüft von Christoph Ballmer

Beliebt: Glas-Vordach → Selber bauen

Alle Bauarten im Vergleich

Bauartab €LanglebigWetter­schutzOptikBewertung
Glas-VordachMaterial & Eindeckung
300 € ●●●●● ●●●●○ ●●●●● 4.4
Vordach mit SeitenteilBauform & Ausstattung
400 € ●●●●● ●●●●● ●●●●○ 4.3
Alu-VordachMaterial & Eindeckung
250 € ●●●●● ●●●●○ ●●●●○ 4.3
Holz-VordachMaterial & Eindeckung
200 € ●●●○○ ●●●●● ●●●●● 4.2
Freitragendes VordachBauform & Ausstattung
300 € ●●●●● ●●●●○ ●●●●● 4.2

Nach Material & Eindeckung

Glas-Vordach ab 300 €

Der moderne Klassiker über der Haustür — Verbund-Sicherheitsglas auf Edelstahlhaltern, hell und zurückhaltend.

Material & Eindeckung 4.4 / 5
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Holz-Vordach ab 200 €

Die warme, handwerkliche Variante — Pult- oder Satteldach aus Leimholz, günstig im Einstieg und gut selbst zu bauen.

Material & Eindeckung 4.2 / 5
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Alu-Vordach ab 250 €

Der wartungsfreie Allrounder — pulverbeschichteter Alurahmen mit Stegplatten oder Glas, meist mit integrierter Rinne.

Material & Eindeckung 4.3 / 5
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Nach Bauform & Ausstattung

Vordach mit Seitenteil ab 400 €

Die Variante mit seitlicher Scheibe — fängt Schlagregen und Zugluft ab, wo ein reines Dach an seine Grenze kommt.

Bauform & Ausstattung 4.3 / 5
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Freitragendes Vordach ab 300 €

Die Bauform, die allein an der Wand hängt — der Bereich vor der Tür bleibt frei, die Last trägt der Wandanschluss.

Bauform & Ausstattung 4.2 / 5
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Welches Vordach passt zu dir?

Die erste Frage ist das Material. Das Glas-Vordach ist der meistgewählte Weg: Verbund-Sicherheitsglas auf Edelstahlhaltern lässt Tageslicht durch und hält sich optisch zurück. Das Holz-Vordach ist die günstigste Variante und passt mit Pult- oder Satteldach besonders gut an Landhaus- und Altbaufassaden. Dazwischen sitzt das Alu-Vordach: wartungsfrei, meist mit integrierter Regenrinne und fair im Preis.

Die zweite Frage ist die Bauform. Liegt die Haustür an der Wetterseite, fängt ein Vordach mit Seitenteil auch den Schlagregen von der Seite ab. Ist das Eingangspodest schmal oder führt eine Treppe direkt zur Tür, hält das freitragende Vordach den Boden frei — die Last trägt dann allein die Wand, weshalb deren Tragfähigkeit vorab geklärt gehört.

Die richtigen Maße

Damit ein Vordach wirklich trocken hält, zählt vor allem die Tiefe. Als Orientierung gelten rund 80 bis 100 cm Auskragung, und die Breite sollte beidseitig etwa 20 bis 40 cm über die Türlaibung hinausreichen. Kleinere Vordächer wirken gefällig, lassen bei Wind aber Regen an die Tür. Ebenso wichtig ist ein Gefälle mit Regenrinne, damit das Wasser seitlich abläuft statt vor der Schwelle.

Ratgeber & Planung

Baugenehmigung: Ein Vordach über der Haustür ist in den meisten Bundesländern verfahrensfrei, solange Auskragung und Fläche klein bleiben — maßgeblich sind die Landesbauordnung, der Bebauungsplan sowie eine mögliche Gestaltungs- oder Denkmalschutzsatzung. Bei einem Reihen- oder Doppelhaus zählt zusätzlich der Grenzabstand. Stand: 06/2026, ohne Gewähr — im Zweifel bei der Gemeinde nachfragen. Für größere Überdachungen gibt der Baugenehmigungs-Ratgeber die Orientierung je Bundesland.

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